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Montag, 6. Oktober 2014

Ordnung ist das halbe Leben?!

Mag ja sein, aber trotzdem sieht mein Schreibtisch ganz gerne mal so oder ähnlich aus:


Was eigentlich ein totales No-Go ist, weil das Chaos nicht nur nervig ist, sondern mich auch effektiv vom arbeiten abhält. Und das aber viel spannender als aufräumen wäre. "Ich will jetzt nicht wegräumen, ich will lieber an dem schwarzen Rock nähen." "Ich will lieber das Schnittmuster machen." "Ich will lieber..." Und dann bleibt das Chaos liegen und nervt und blockiert. Argh! Ein Teufelkreis!!

Wie geht ihr mit sowas um? Ich muss dann meistens Tricks anwenden um den Schweinehund zu besiegen, damit ich wieder zu dem komme was ich eigentlich machen will. (Leider kann ich nicht immer darauf warten bis ich Lust zum aufräumen habe - denn dieses Wunder gibt es manchmal sogar auch!) Der Gedanke alles auf einmal wegzuräumen scheint langwierig und viel zu anstrengend... also stelle ich mir meine Uhr für 5/10/15 Minuten und räume für die Zeit auf, was ich halt schaffe. Danach darf ich aufhören. Für die Zeit kann ich mich dann meistens ganz gut dazu zwingen.
Wenn selbst das zu abschreckend wirkt ist ein weiterer Trick zu sagen, jedesmal wenn ich vorbeikomme räume ich fünf Sachen weg (oder zehn, oder...). Am Tag laufe ich schließlich mehrmals am Schreibtisch vorbei und so passiert das aufräumen eher nebenbei und irgendwann hab ich dann doch meinen Arbeitsplatz wieder frei und kann mich den schönen Dingen des Lebens widmen.


Habt ihr noch mehr Tricks für mich? Wie bezwingt ihr euren inneren Schweinehund oder ist das gar nicht notwendig, weil ihr gerne putzt?

Kommentare:

  1. Mein Trick wäre morgens aufzuräumen, bevor der erste Kaffee drin ist (wenn Zeit ist). Da bin ich so im Zombiemodus, dass mich wenig ablenkt. ;) Ich spüle total oft morgens, wenns abends mal wieder spät wurde. Und regelmäßiges Ausmisten hilft auch sehr, Unordnung in den Griff zu bekommen - je weniger Zeug, desto mehr Platz es zu verstauen. Auch die Art der Staumöglichkeiten ist wichtig, gerade offene Gefäße sehen unordentlich auf, wenn es zu schwierig ist, an den richtigen Ablageort zu kommen, lässt man es leichter liegen, etc... Ich denke eine Kombination aus den drei Dingen und ein gelegentlicher, mehr oder weniger regelmäßiger Arschtritt für den inneren Schweinehund helfen ganz gut. Zumindest bei mir. :)

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  2. Oh, das kenn ich nur zu gut, Ordnung und ich werden sicher keine Freunde.
    Meine zwei Tipps: Hab für alles einen Platz: Scheren, Bänder, Materialien etc. Wenn die immer rumfliegen will man sie auch nicht wegräumen, weil sie dann woanders im Weg liegen und man sich jedes Mal neu Gedanken machen muss. Wenn sie aber eine feste Schachtel, Schublade etc. haben kann man sie da kurz reinwerfen und ist schon fertig.
    Und zweitens: Mach das grobe schon, wenn du aufhörst. Schnipsel kurz in den Papierkorb oder eben die grossen Sachen verräumen ist eine Sache von zwei Minuten. Und mit dem Hochgefühl eines grad beendeten Projekts geht es auch leichter und steht dir beim nächsten Mal nicht mehr als Hürde im Weg bzw. am nächsten Morgen als ungeliebter Punkt auf der To-Do-Liste.

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  3. Danke für eure Antworten ihr zwei! :) Das sind alles Sachen die ich (meistens) schon versuche zu beherzigen, aber es tut auch gut es nochmal von anderen zu hören und sich ins Bewusstsein zu rufen. Gerade das mit den Staumöglichkeiten, bzw. dem festen Platz für Dinge finge ich ganz wichtig, das habt ihr ja beide angesprochen. Die meisten meiner Sachen haben auch so einen Platz für sich. Allerdings wächst auch an dem "festen Platz" gerne mal das Chaos, zB sieht mein Bastelschrank von innen aus wie Sau gerade. Aber gut, von außen sieht man das nicht. Ich möchte aber demnächst mal wieder über die Ordnung da drinnen nachdenken, wenn sie so total eskaliert nehme ich mir gerne mal Zeit und schlichte alles um..

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Hey, super dass du etwas zu sagen hast!