Dabei benütze ich den Sockenworkshop, den ich in meinen letzten "Ich fange jetzt an Socken zu stricken!!!111elf"-Post schon hergezeigt habe. Noch habe ich natürlich erst an den Anfängen gekratzt, aber ich finde das Buch schon richtig gut aufgebaut. Es funktioniert nach einem Baukastensystem und man kann sich beliebig Bündchen, Schaft, Ferse, etc so zusammenetzen wie man das möchte und es ist alles genau beschrieben. Für Anfänger (so wie mich) gibt es auch drei Grundmodelle, um sich einmal an das Socken stricken heranzuwagen. Grundmodell 1 ist dabei die Spiralsocke - die besonders anfängerfreundlich ist, da sie komlett ohne Ferse auskommt. Durch das gedrehte Spiralmuster passt sich das gestrickte trotzdem toll an den Fuss an. Klingt vielleicht erstmal suspekt, aber an meiner fertigen Socke habe ich live gesehen dass es super funkioniert beim anziehen!
Noch stricke ich noch keine sehr komplizierten Muster - das erste Paar war sogar aufwändiger als das zweite. Die Spiralsocke hat ein Muster, dass sich über 16 Runden verteilt, wobei man immer 4 Runden die gleiche Maschenabfolge strickt und dann um eins versetzt, damit die Spirale entsteht. Bei Grundmodell 2 werde ich lernen eine Herzchenferse zu stricken, dafür verzichtet sie ansonsten komplett auf ein Muster und wird glatt rechts gestrickt.
Wie gesagt, eine Socke vom Spiralsocken-Paar ist schon fertig und hat auch keine wirklichen Schwierigkeiten gemacht. Gegen Ende wird es dann aber doch etwas schwer nur noch den Rest vom Anschlagfaden zur Orientierung zu nehmen um zu sehen wo die Runde anfängt bzw. aufhört, da er durch das immer wieder versetzen der Maschen doch wandert und der Socken ja auch immer länger wird, was es meiner Meinung nach auch schwieriger macht das einzuschätzen. Da musste ich an Maschenmarkierer denken und kurz darauf hat auch das Buch ihre Verwendung empfohlen. Im Internet findet man da ja wahnsinnig viel dazu, aber wonach sich richten? Meine Freundin Selene wusste da Rat - auf ihrem Blog hat sie nämlich ein Tutorial für genau diesen Zweck!

Bei der Spitze des ersten fertig gewordenen Spiralsockens hat sich der lila-türkise Markierer mit dem kleinen Mond daran jedenfalls schon bewährt und mir geholfen nicht den Überblick über die Runden zu verlieren!
Wie es unweigerlich kommen musste hab ich auch den anderen, dünneren Draht ein paar Tage später gefunden. Ich habe nicht mal aktiv danach gesucht, er ist mir einfach in die Hände gefallen. Irgendwie fügt es sich ja doch! Den Draht habe ich ihn verschiedenen Faben (auf dem Bild seht ihr türkis, schwarz und violett, auch wenn man es nicht sooo gut erkennt) und ich musste gleich noch ein paar Markierer werkeln. Alle erstmal nur einmalig - aber ich hätte mehr als genug Perlen um auch noch Gegenstücke zu werkeln, falls ich sie in Zukunft brauchen würde.
So, und jetzt parke ich mich noch für ein paar Runden Socke auf dem Sofa als Gute-Nacht-Hupferl. Man liest sich!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hey, super dass du etwas zu sagen hast!